Grundlagenausbildung

Ablauf der Grundlagenausbildung

Die Grundlagenausbildung im RCV ist in insgesamt 7 Lern- und Ausbildungseinheiten unterteilt. In einem 90-minütigen Workshop erhält der Teilnehmer einen allgemeinen Überblick und macht sich mit wichtigen Inhalten vertraut. Bereits ab der zweiten Ausbildungseinheit beginnt die Ausbildung im Großboot (4er mit Steuermann). Im Großboot werden die Grundlagen durch „Learning by doing“ spielerisch vermittelt. Als Steuermann ist der jeweils zuständige Ausbilder der Gruppe an Bord. Eine jeweils ausreichende Anzahl erfahrener Ruderer stabilisiert das Ruderboot und ermöglicht so einen jederzeit sicheren Ausbildungsablauf.

Nach rund 1 Stunde „auf Wasser“ werden die Ausbildungsinhalte der jeweiligen Ausbildungseinheit an Land besprochen. Besonders an heißen Tagen bietet sich anschließend eine kurze Einkehr im Bootshaus an.

  1. Ausbildungseinheit: Willkommen & Einführung 20 Minuten Präsentation | 10 Minuten Führung | 45 Minuten Trockenübungen
  2. Ausbildungseinheit: Ausbildung im Großboot / Wasserarbeit* 10 Minuten Einteilung | 60 Min. Rudern | 10 Minuten Besprechung
  3. Ausbildungseinheit: Ausbildung im Großboot / Wasserarbeit* s. oben
  4. Ausbildungseinheit: Ausbildung im Großboot / Wasserarbeit* s. oben
  5. Ausbildungseinheit: Ausbildung im Großboot / Wasserarbeit** s. oben
  6. Ausbildungseinheit: Ausbildung im Großboot / Wasserarbeit*** s. oben
  7. Ausbildungseinheit: Ausbildung im Großboot / Wasserarbeit*** 10 Minuten Einteilung | 60 Min. Rudern | 20 Minuten Abschlussbesprechung

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* besetzt mit 2 Anfängern, 2 Bootspaten und 1 erfahrenen Ruderer als Ausbilder / Steuermann
** besetzt mit 3 Anfängern, 1 Bootspaten und 1 erfahrenen Ruderer als Ausbilder / Steuermann
*** besetzt mit 4 Anfängern und 1 erfahrenen Ruderer als Ausbilder / Steuermann


Die Grundlagenausbildung (Anfängerkurs) befähigt den Ruderer/die Ruderin zur Teilnahme am Breitensport; d.h. man kann gemeinsam mit anderen Ruderern zu den auf der Homepage veröffentlichten „allgemeinen Ruderzeiten“ auf Wasser gehen. Nach 300 geruderten Kilometern sowie der Absolvierung von Skifftraining und Kenterübungen kann der Ruderer/die Ruderin jederzeit auch ohne Begleitung auf Wasser gehen.

Grundbegriffe

Die 5 wichtigsten Sicherheitsregeln

Die Hauptgefahren für Unfälle beim Rudern sind Kollisionen mit anderen Booten oder Hindernisse im oder auf dem Wasser. Die Einhaltung der folgenden Sicherheitsregeln soll dazu beitragen, dass Unfälle vermieden, zumindest aber die Auswirkungen von Unfällen gemindert werden.

  1. Die ausreichende Schwimmfähigkeit aller, die ins Boot einsteigen, ist zwingend erforderlich. In wenigen Einzelfällen können bei Nichtschwimmern rettungsfähige Schwimmwesten eingesetzt werden. Der Einsatz von Schwimmwesten erfolgt in Abstimmung mit dem Ruderwart / Trainer sowie nach den Regel der Fahr- und Bootshausordnung.
  2. Eintragung in das elektronische Fahrtenbuch VOR Antritt der Fahrt ist obligatorisch.
  3. Die besonderen Fahrregeln auch in Bezug auf Besonderheiten des Reviers sind vor Fahrtantritt allen Teilnehmern verständlich zu erklären.
  4. Da die Steuerleute häufig den Bereich vor dem Bug nicht einsehen können (toter Winkel) drehen sich die „Bugleute“ regelmäßig um und mindern hierdurch die Kollisionsgefahr.
  5. Im Falle einer Kenterung sollte man bei kühlen Wassertemperaturen prinzipiell beim Boot bleiben, da das Boot nie völlig absinkt.