Vilshofener Ruderer mischen vorne mit

Zum ersten Mal starteten die Junioren und Mastersruderer des Ruderclubs Vilshofen bei den Bayerischen Rudermeisterschaften gemeinsam auf der Olympiaregattastrecke in München-Oberschleißheim. Wenn es auch zu keinem Titel reichte, so ließ man doch mit vorderen Plätzen aufhorchen. Unser jüngster, Leonard Baumgartner, startete im Junior-B-Einer. Etwa bei Streckenmitte übersah er einen Zwischenspurt seiner Gegner und fuhr auf Platz vier durchs Ziel, was jedoch nicht für das A-Finale berechtigte. Im A-Finale  des Leichtgewichts-Einers startete Michael Kuffner. Bedingt durch sein reduziertes Training konnte er im Endspurt nicht mehr mit der Spitze mitgehen und ruderte knapp am Bronzerang vorbei. Durch einen hart erkämpften zweiten Platz im Vorlauf des Männer-Einers qualifizierte sich Christof Renholzberger für das A-Finale. Nach einem spannenden Rennen erreichte er Platz vier. Gemeinsam mit Michael Kuffner ruderten sie im Vorlauf des Männerdoppelzweiers auf den dritten Platz, der jedoch nicht für die Finalteilnahme reichte.

Große Nervosität herrschte bei den Mastersruderern, die erstmalig bei einer Meisterschaft   im Mixed-Vierer, in der Besetzung Caroline Schmid, Martina Linzmeier, Otto Herb,  Robert Drexler und Steuermann Christof Renholzberger, antraten. Nach spannendem Kampf, mit wechselnder Führung,  ruderten sie auf Platz zwei durchs Ziel.

MK

 

v.l.:  Steuermann Christof Renholzberer, Robert Drexler, Caroline Schmid, Otto Herb, Martina Linzmeier

Categories: Rennrudern

Jugendliche aus Südafrika beim Ruderclub Vilshofen

Am 30. Juli hatte der Ruderclub Vilshofen Besuch aus Südafrika. 27 Jugendliche (16 – 18 Jahre alt) aus der Provinz Kwa-Zulu Natal kamen am 22. Juli am Flughafen in München an. Sie blieben bis zu ihrem Rückflug nach Durban am 6. August und absolvierten während ihres Aufenthalts ein umfangreiches Programm. Bei diesem ging es vor allem um das Kennenlernen von anderen Kulturen und Mentalitäten. Sie wohnten bei gastgebenden Familien aus der Region Passau.

Organisiert wurde dies vom Sportkreis Passau, unter der Leitung von Marlene Depold (Ehrenvorsitzende der Bayerischen Sportjugend) aus Pocking mit ihren zahlreichen Helfern. Die örtliche Ansprechpartnerin war RCV-Mitglied Theresa List. Empfangen und herzlich begrüßt wurden sie am Bootshaus durch den Vorsitzenden Karl Heinz Schmid, der den Ruderclub vorstellte.

Sie fuhren in Kanus auf den heimischen Flüssen Donau und Vils. Das war eine tolle Erfahrung, denn die Flüsse in ihrer Heimat sind nicht schiffbar. Da Flusskenntnisse wichtig sind, wurden sie vom Vorsitzenden des Kanuclubs Passau, Hans Frait, und dem Vilshofener Clubmitglied Peter Weiderer gesteuert.

Die sympathischen Gäste aus dem fernen Afrika blieben bis 16 Uhr und verließen den Ruderclub und Vilshofen mit einer weiteren Erfahrung. Zuvor überraschten sie jedoch noch mit einigen Liedern aus ihrer Heimat. Das Motto des Sportjugendaustausches ist seit jeher: „Die Welt mit Freundschaft über Grenzen vernetzen“- das war auch hier in Vilshofen der Fall.

Horst Nieslony

 

„Sport nach 1“ im Ruderclub Vilshofen

 „Sport nach 1 in Schule und Verein!“ steht für ein außerordentliches Kooperationsmodell von Schulen und Vereinen in Bayern. Es unterbreitet Schülerinnen und Schülern ein freiwilliges und qualifiziertes Nachmittagsangebot, um sie sportlich ihren Neigungen nach zielgerichtet zu fördern und sie für ein Leben zu begeistern, das auf Bewegung hin ausgerichtet ist.

Das Modell zeigt darüber hinaus aber auch den hohen Stellenwert, den das gemeinschaftliche Handeln von Schule und Verein hat, wenn es um die Motivation zu Sport und Bewegung bei den Schülerinnen und Schülern geht.

Warum? Die positive Bedeutung des Sports für den Einzelnen und die ganze Gesellschaft ist unumstritten:

  • Er ist Grundlage einer gesunden Lebensführung
  • Rezept gegen Bewegungsmangel
  • Angebot zu sinnvoller Freizeit
  • Erleben von Gemeinschaft
  • Chance zur Selbstverwirklichung

Nach mehreren Jahren haben wir auch in unserem Verein „Sport nach 1“ mit 17 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Vilshofen wieder erfolgreich vor Ort umgesetzt und mit Leben erfüllt. Voraus ging der Veranstaltung ein Ruderwettkampf auf dem Ergometer, bei dem alle 5. und 6. Klassen des Gymnasiums Vilshofen teilgenommen haben („Schnellste Klasse Deutschlands auf dem Ruderergometer“).

Mit vielen freiwilligen Helfern wurden dann 7 Termine abgehalten. An dieser Stelle herzlichen Dank, denn ohne die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer wäre die Aktion nicht möglich gewesen. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass es ihnen gelang, die Teilnehmer nicht nur fachlich zu betreuen, sondern sie immer wieder zu begeistern.

An erster Stelle immer wieder vorne dabei unser Erfolgstrainer Manfred Katzbichler, der die ersten Ruderversuche mit der Videokamera festhielt. Leider spielte dabei das Wetter am Anfang nicht so gut mit, weshalb zu Beginn Trockentraining auf dem Ruderergometer angesagt war. In den Folgewochen konnte in mehreren Doppelvierern ausgebildet werden, was so gut gelang, dass zum Abschluss die Schüler stolz ihre ersten Kilometer im Einer absolvieren konnten. Zudem hoffen wir, bei manchem Teilnehmer so viel Spaß am Rudern geweckt zu haben, dass er als künftiges Vereinsmitglied unseren Verein beleben wird.

Markus Kuffner

 

Categories: Breitensport

Drei Siege für den Ruderclub Vilshofen

Mit einer kleinen Mannschaft trat der RC Vilshofen bei der Nürnberger Kurzstreckenregatta auf dem Nürnberger Dutzendteich an. Gespannt durfte man auf das Abschneiden des 15-jährigen Gymnasiasten Leonard Baumgartner sein, der zum ersten Mal an einer Regatta teilnahm. Bereits bei seinem ersten Rennen, im Junior-A-Einer, düpierte er die älteren Gegner und konnte seine erste Goldmedaille in Empfang nehmen. Auch im Junior-B-Einer ging er nach einem guten Start in Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Für einen weiteren Sieg sorgte Michael Kuffner im leichten Junior-A-Einer. Gemeinsam mit Christof Renholzberger ging er im Männerdoppelzweier, nach hartem Kampf, hinter Regensburg als Zweiter durchs Ziel. Auch im Männer-Einer konnte Renholzberger, hinter dem Ruderer vom Seeclub Biel, mit Silber überzeugen. Lisa Schönbuchner musste nach Erkrankung ihrer Partnerin aus München kurzfristig mit Ersatz antreten. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte der Bronzerang erreicht werden.

MK

 

Leonard Baumgartner im Einer erfolgreich

Categories: Rennrudern

Vilshofener Ruderer beim Inn River Race

Am 9. April fand die traditionelle Langstreckenregatta des Passauer Rudervereins auf dem Inn statt. In einem Achter ruderten auch zwei RCV-Mitglieder in einer Renngemeinschaft mit dem Passauer Ruderverein mit. Peter Weiderer und Max Sinz starteten in Wernstein im fliegenden Start und erreichten das Ziel am Passauer Bootshaus nach 5,5 Kilometer in 21 Minuten und 19 Sekunden. Das Durchschnittsalter im Boot lag bei 60 Jahren.

Horst Nieslony

Zum Bild: Peter Weiderer (2. von rechts) und Max Sinz (4. von rechts) in Aktion

Saisonstart beim Ruderclub Vilshofen

Mit dem traditionellen Hipp hipp hurra begann am 3. April offiziell die Saison 2016 beim Ruderclub. Nach der Bootseinteilung durch Karoline Schmid und unter der Führung des 2. Vorsitzenden Bernhard Gaidas gingen 30 Aktive im Achter, vier Vierern und einem Zweier auf Wasser. Sie legten etliche Kilometer auf den heimischen Flüssen Donau und Vils zurück. Anschließend trafen sich die Mitglieder im Bootshaus zum Frühschoppen. Der 1. Vorsitzende Karl Heinz Schmid informierte die Anwesenden über die bevorstehenden Termine. Alle waren froh gestimmt, freuten sie sich doch auf die kommende Rudersaison.

Horst Nieslony

 

Mitgliederversammlung des Ruderclubs Vilshofen mit Neuwahlen

Der 1. Vorsitzende Karl Heinz Schmid konnte am 18. März 60 Mitglieder in Reinhardt`s Weinstube begrüßen - darunter die Ehrenmitglieder Wolfgang Gaidas, Manfred Katzbichler, Kurt Labermeier und den Vorsitzenden des Förderkreises Oskar Blüml. Sein besonderer Gruß galt dem 2. Bürgermeister und Clubmitglied Christian Gödel sowie der Stadträtin Silvia Ragaller.

Karl Heinz Schmid erinnerte in seinem umfangreichen Bericht besonders an die Übergabe der Sportplakette des Bundespräsidenten durch Innenminister Joachim Herrmann und die Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten an Trainer Manfred Katzbichler. Er erwähnte den Redaktionswechsel bei der Clubzeitschrift und dankte Antonia und Ludwig List, sowie Prof. Dr. Siegfried Kleisinger für die Leitung des Wintertrainings in der Turnhalle. Der Verein hatte zum Jahreswechsel 241 aktive und 26 passive Mitglieder. Für ihre Hilfe und ihren tatkräftigen Einsatz bei diversen Veranstaltungen dankte der 1. Vorsitzende. Es folgten die Berichte der Ruderwartin Karoline Schmid, des Trainers Manfred Katzbichler sowie des Kassiers Dominik Göttl. Zweiter Bürgermeister Gödel erwähnte in seinem Grußwort besonders die gute Jugendarbeit im Ruderclub und dankte für die Teilnahme am öffentlichen Leben in der Stadt, wie zum Beispiel am traditionellen Volksfestausmarsch. Gemeinsam mit Maria Seidl und Wolfgang Gaidas übernahm er die Leitung des Wahlausschusses. Die Wahl wurde dann problemlos per Akklamation durchgeführt.

Neu in der Vorstandschaft sind: Robert Drexler (Kassier), Otto Herb (Schriftführer) und Leander Renholzberger (Vertreter der Jugend). Ein wichtiger Punkt war die Anpassung des Mitgliedsbeitrages zum 1. Januar 2017. Diese wurde einstimmig angenommen. Bei den Ehrungen erhielten Lisa Schönbuchner die silberne Ehrennadel für mehr als 10 Regattasiege und Leander Renholzberger sowie Max Schönbuchner die goldene Ehrennadel für mehr als 20 Siege. Die Mitgliederversammlung stimmte einstimmig dafür, dass Peter Kanzlsperger für seine langjährige Tätigkeit als Bootshauswart und seine Verdienste um den Club die Ehrenmitgliedschaft verliehen werde. Tatkräftig unterstützt wurde er stets von seiner Gattin Gusti. Beendet wurde der Abend mit dem Dank an die Mitglieder für ihre ungebrochene Unterstützung bei den zahlreichen Veranstaltungen, wie etwa Donau in Flammen. Weiter dankte er den politisch Verantwortlichen der Heimatstadt Vilshofen, den Bürgermeistern und den Stadträten. Mit einer Vorschau auf das laufende Jahr schloss Karl Heinz Schmid den Abend mit dem traditionellen Hipp – hipp – hurra.

Horst Nieslony

 

Bild : hinten, von links: Max Sinz, Bernhard Gaidas, Manfred Katzbichler, Karl Heinz Schmid, Christian Gödel, Otto Herb, Robert Drexler, Karoline Schmid, Phil Abstreiter

vorne, von links: Leander Renholzberger, Sepp Bieringer, Erhard Pilz, Silvia Ragaller, Horst Nieslony

Ehrenzeichen für Trainer Manfred Katzbichler

Am 26. Januar 2016 erhielt Manfred Katzbichler das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für im Ehrenamt tätige Frauen und Männer, verliehen durch Landrat Franz Meyer.

In seiner Laudatio führte Franz Meyer unter anderem aus:

Lieber Manfred, […] seit dem Jahr 1965 bist Du Mitglied im Ruderclub Vilshofen an der Donau und eine der prägenden Persönlichkeiten des Vereins. Im Jahr 1982 hast Du Deine Trainertätigkeit im Verein aufgenommen und nimmst sie – mit etwas Unterbrechung – immer noch wahr. Seit mehr als 30 Jahren engagierst Du Dich ehrenamtlich für Deinen Verein. Wie viele Stunden das sind, hast Du Dich sicher nie gefragt. Der Blick auf die Uhr gilt immer nur den Trainingszeiten Deiner Schützlinge. Viele „Deiner“ jungen Sportler waren Bayerische Meister, Deutscher Meister, Weltmeister und Olympiasieger. Ich greife drei Namen heraus:

  • Markus Kuffner: mehrfacher Deutscher Meister und Vize-Europameister
  • Dr. Susanne Lackner: Weltmeisterin im Handicap-Riemen-Vierer sowie Platz 4 bei den Paraolympischen Spielen in Peking
  • Andreas Kuffner: mehrfacher deutscher Meister, Weltmeister 2011 und Olympiasieger im Deutschland-Achter 2012

Die Ruderinnen und Ruderer des RC Vilshofen holten rund 850 Titel. Das ist zum großen Teil Dein Verdienst.

Erwähnen darf ich auch, dass Du in all den Jahren Deiner ehrenamtlichen Tätigkeit darauf geachtet hast, dass die Trainingsbedingungen optimal sind und bestes Material zum Einsatz kommt. Beim Neubau und der Sanierung des Bootshauses warst Du treibende Kraft. Als dann beim Hochwasser 2013 alles in den Fluten versank, warst Du Tag und Nacht vor Ort, um zu retten, was zu retten war.

Neben allen sportlichen Herausforderungen hast Du die schulischen Leistungen der jungen Sportler nie aus den Augen verloren. Auch ein Beispiel Deines moralischen Formates und Pflichtbewusstseins. Hochgeschätzter Manfred Katzbichler, für Dein überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement beim Ruderclub Vilshofen an der Donau erhältst Du heute das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten. Der Freistaat Bayern zollt Dir damit Respekt und Anerkennung für Deine besonderen Leistungen. Mich persönlich freut es sehr, dass ich Dir das Ehrenzeichen übergeben darf und sage Dir Danke für alles, was Du für Deine Sportlerinnen und Sportler, für Deinen Verein und damit auch für unser Passauer Land tust.

Sein Verein, der Ruderclub Vilshofen, gratuliert ihm aufs Herzlichste zu dieser Ehrung.

Bild: v. l. Landrat Franz Meyer, Manfred Katzbichler, Vilshofens Bürgermeister Florian Gams, 1. Vorsitzender RCV Karl Heinz Schmid

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Ruderclub Vilshofen erhält Sportplakette des Bundespräsidenten

Am frühen Morgen des 28. Novembers machte sich Vorstand Karl Heinz Schmid zusammen mit sieben weiteren Mitgliedern des RCV auf den Weg nach Herzogenaurach. Ziel war die World of Sports der adidas AG. Dort sollte dem Ruderclub eine besondere Ehre zuteilwerden: die Sportplakette des Bundespräsidenten.

Dabei handelt es sich um eine Auszeichnung für Vereine, die 100 Jahre oder länger bestehen und sich große Verdienste um den Sport erworben haben. Die Urkunde wird durch den Bundespräsidenten ausgestellt und durch den zuständigen Landesminister für Sport, in Bayern durch Staatsminister Joachim Herrmann, ausgehändigt. Der offizielle Teil des Festaktes begann mit der Begrüßung durch den Hausherrn Frank A. Dassler, der die Anwesenden über seine Firma, ihren Werdegang und ihre Produkte informierte. Sportminister Joachim Herrmann stellte in seiner Festrede vor den rund 150 Ehrengästen die besondere Bedeutung des Sports für die Gesellschaft heraus. Der organisierte Sport wirke wie eine große gesellschaftliche Klammer. Er präge das Miteinander und das Vereinsleben in den Städten sowie auf dem Land, unabhängig von Alter, Religion, Sprache oder Herkunft. Herrmann ging besonders auf die ehrenamtlichen Leistungen der engagierten Vereinsaktiven ein, ohne die Vereinsleben und Trainingsbetrieb nicht möglich wären. Sein Appell lautete: „Lassen sie in Ihrem Engagement nicht nach“.

Im Anschluss nahm er zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Landessportverbandes, Günther Lommer, die Ehrung der elf Sport- und Schützenvereine vor. Joachim Herrmann erwähnte, dass im Ruderclub Vilshofen neben den Spitzensportlern auch Breitensportler bestens aufgehoben seien. Ein Jahrhundert lang sei der Club Motor, Motivator und sportliche Heimat für seine fast dreihundert engagierten Mitglieder. Dank der vielen gesellschaftlichen und sportlichen Aktivitäten sei ein kameradschaftlicher Zusammenhalt entstanden. Seit Jahren erringe der Verein Spitzenpositionen bei bayerischen und deutschen Meisterschaften. Das Nachwuchstalent Andreas Kuffner (jetzt Berliner Ruderclub) entstamme außerdem dem Ruderclub Vilshofen. Er hob auch hervor, dass der Vilshofener Ruderclub im Jahr 2013 mit dem Jahrhunderthochwasser eine besondere Herausforderung erlebte. Beim anschließenden Interview mit Moderator Roman Röll dankte Karl Heinz Schmid für die finanzielle Unterstützung bei der Beseitigung der Hochwasserschäden. Die Auszeichnungsfeierlichkeiten wurden begleitet vom jungen Münchner Vokalensemble „Elevator Pitch“, das es verstand, sein Publikum zu begeistern.

Horst Nieslony

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Vilshofenerin macht Paralympics fix

Vilshofenerin macht Paralympics fix Susanne Lackner glänzt als Schlagfrau im neuformierten deutsch Para-Mixed-Vierers. Gespannt durfte man auf das Abschneiden des neuformierten deutschen Para-Mixed-Vierers LTA bei der Weltmeisterschaft in Frankreich sein, die gleichzeitig als Qualifikationsregatta für die Paralympics in Rio de Janeiro dient. Mindestens Platz acht garantiert einen Start des Bootes in Rio. Durch den kurzfristigen Rückzug von zwei Aktiven, teils krankheitsbedingt, musste die Mannschaft um die Schlagfrau Dr. Susanne Lackner (RC Vilshofen) umgestellt werden. Neu in das Boot kamen Valentin Luz (Frankfurter RC Germania) und Juliane Bläß (Böllberg). Nach einem kurzen Trainingslager in Berlin lief es dann im Vorlauf noch nicht richtig rund. Durch einen dritten Platz mussten sie in den Hoffnungslauf, den sie mit über acht Sekunden Vorsprung gewannen und damit ins Halbfinale einzogen. Obwohl von Rennen zu Rennen eine Steigerung erkennbar war, fehlte die für das Erreichen des A-Finales erforderliche Harmonie im Endspurt. Mit Platz vier mussten sie im B-Finale starten. Hier entwickelte sich ein spannender Zweikampf mit Frankreich in den die Boote aus Australien, Brasilien, Israel und Korea nicht eingreifen konnten. Angetrieben von der erfahrenen Schlagfrau Susanne Lackner, ging der deutsche Vierer als erster über die Ziellinie und qualifizierte sich mit dem siebten Gesamtrang für die Paralympics in Rio de Janeiro. Entsprechend groß war die Freude. “Es hat heute super gepasst heute. Wir haben das Boot gut weggeschoben“ lobte S. Lackner.

MK

v.l.n.r.: Dr. Susanne Lackner, Valentin Luz, Steuerfrau Inga Thoene , Timo Kolitscher, Juliane Bläß

Quelle: DRV

v.l.n.r.: Julian Bläß, Timo Kolitscher, Valentin Luz, Schlagfrau Susanne Lackner

Quelle : DRV

Categories: Rennrudern